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Die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland 1945-1994

Bücher und Broschüren


GSSD - ein historischer Abriss


Fast 50 Jahre waren im Ostteil Deutschlands, in der späteren
DDR, die sowjetischen Truppen, anfangs als Besatzungstruppen,
dann als Gruppe der sowjetischen Streitkräfte und schließlich
als Westgruppe überaus präsent. Begründet war dies durch den
Ausgang des von Deutschland begonnenen II. Weltkrieges und
den stärker werdenden globalen Interessengegensätzen zweier
aus der Anti-Hitler-Koalition hervorgegangener Weltmächte.
Diese standen sich nun feindlich gegenüber und unterstellten
sich gegenseitig offensive Angriffsabsichten. In Realität ging es
um eine mit allen Mitteln unerbittlich geführte Systemauseinandersetzung
zwischen Kapitalismus und Sozialismus.
Vor diesem Hintergrund des Kalten Krieges und dessen historischen
Wechselwirkungen werden die sowjetischen Streitkräfte
in Deutschland näher beleuchtet. Dabei geht es nicht nur um
Fragen der internen Strukturen, der territorialen Verteilung der
Kräfte oder der Anzahl von Soldaten, Waffen und Material. Vielmehr
muss auch der Einfluss innerer und äußerer politischer und
militärischer Aktionen und Reaktionen auf Struktur, Bewaffnung
und Ausrüstung beider Mächtegruppierungen und ihrer militärischen
Bündnisse im Blickpunkt stehen.
Möge sich der Leser über die wahren Hintergründe dieses wahnsinnigen
Rüstungswettlaufs und des Hegemoniebestrebens der
Supermächte des Kalten Krieges ein eigenes Bild machen. Der
Autor, ein Insider und ehemaliger NVA-Offizier, vermittelt aus
seiner Sicht wichtige Fakten und Anhaltspunkte für eine streitbare
Diskussion.

Horst Lohmann

GSSD

Die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland 1945-1994
Ein historischer Abriss

359 Seiten, 8 Schemata, 52 Tabellen, 115 Abb. und Fotos

ISBN 978-3-932566-81-3
Preis 19,90 €



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